Umwelt / Nachhaltigkeit



Umwelt- und Klimaschutzpreis

Mit dem Umwelt- und Klimaschutzpreis zeichnen die Stadt Arnsberg und das Unternehmen Westenergie Projekte zum Schutz von Klima und Umwelt aus. Die drei besten Projekte werden mit einem Preisgeld von insgesamt 5. 000 Euro bedacht. Ausgezeichnet werden können Projekte, die den Klima- und Umweltschutz in Arnsberg vorangebracht haben. Teilnahmeberechtigt sind alle natürlichen oder juristischen Personen, Personengruppen, Arbeitsgemeinschaften, Firmen, Schulen, Institutionen, Kindergärten oder Vereine, die innerhalb der Stadt Arnsberg tätig wurden. Besondere Antragsunterlagen sind nicht erforderlich. Der ausgewählte Themenbereich ist zu erläutern, Arbeiten / durchgeführte Projekte sollten in geeigneter Weise dokumentiert werden. Mit der Abgabe der Unterlagen erklären sich die Teilnehmer damit einverstanden, dass ihre Arbeiten bei Bedarf veröffentlicht werden. Bewerbungen können unter Angabe des Stichwortes »Umwelt- und Klimaschutzpreis« bis zum Donnerstag, 01. 09. , bei der Stadt Arnsberg, Fachdienst Umwelt/Ressourcenschutz per Mail an umwelt@arnsberg.de gesendet werden.7

Foto: Iván Tamás @ pixabay
 



Amphibienwanderung beginnt

Untere Naturschutzbehörde stellt Zäune auf

Sobald die Nachtfröste dem Ende entgegengehen und die Nachttemperaturen um die fünf Grad Celsius liegen, starten die Amphibien ihre Wanderung. Leider endet die Reise für viele Tiere unter einem Autoreifen. Daher hat der Kreis an potenziellen Gefahrenstellen Krötenzäune und Warnschilder aufgestellt und die Schulstraße in Mellrich zwischen der Bundesstraße 55 und dem Abzweig Schloß Eggeringhausen für die Zeit der Amphibienwanderung gesperrt. Unterstützung bekommt der Kreis dabei vom Landschaftsinformationszentrum Wald und Wasser Möhnesee (Liz), von Straßen NRW, von Bürgern, Ortsgruppen und Ortsvorstehern und von der BUND-Ortsgruppe Kallenhardt. Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Soest bittet alle Kraftfahrer für den relativ kurzen Zeitraum der Amphibienwanderung, besonders vorsichtig zu fahren und die Warnschilder zu beachten. Insbesondere zwischen 19:00 und 6:00 werden die Tiere aktiv und sind für Verkehrsteilnehmer spät zu erkennen. Das Ziel der Tiere ist das so genannte Laichgewässer. Das kann ein Teich, ein See oder aber auch ein Wiesengraben sein.

Foto: Thomas Weinstock / Kreis Soest


Heimat-Preis für das Liz

Eine erfreuliche Anerkennung

Für das Jahr 2021 erhält das Liz nun den mit 1. 500 Euro dotierten Heimat-Preis der Gemeinde Möhnesee. Honoriert wurde damit das langjährige ehrenamtliche Engagement des Vorstandes und aller anderen Liz-Freund:innen und Unterstützer:innen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, Inklusion und der BNE-Arbeit. Die aktive, lokale heimatkundliche Liz-Arbeit wurde von der Gemeinde Möhnesee besonders gelobt. Menschen ihre Heimat zu erklären und näher zu bringen ist wichtig um lokale Identität und ein »Wir-Gefühl« zu schaffen. Die Akteure freuen sich sehr über den Preis und danken allen Mitwirkenden für die Unterstützung. www.liz.de


Nachhaltige Unternehmen im Kreis Soest und HSK

Ökoprofit gibt Unterstützung

Nachhaltig handeln, das Klima schützen, Kosten senken, Erfolge kommunizieren: Diese Ziele will das Projekt Ökoprofit mit kleinen und mittleren Unternehmen erreichen. Für die neue einjährige Projektrunde werden interessierte Unternehmen aus dem Kreis Soest und dem Hochsauerlandkreis gesucht. Aus den bisherigen beiden Projektrunden resultieren jährliche Einsparungen von 979 Tonnen CO2.  Die 2016 und 2021 ausgezeichneten Unternehmen aus dem Kreis Soest sparen zusammen jedes Jahr rund 430. 000 Euro über die eingeleiteten Maßnahmen ein. Mit externer Beratung entwickeln die Unternehmen Strategien und Maßnahmen, um aktiv zum Umwelt- und Klimaschutz und zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele beizutragen und eigene Ressourcenverbräuche und Betriebskosten zu senken. Das Projekt wird vom Land NRW und den beiden Kreisverwaltungen zusätzlich finanziell gefördert. Interessierte Unternehmen können sich bei Frank Hockelmann beim Kreis Soest melden (Tel. 02921/30-2642, E-Mail frank.hockelmann@kreis-soest.de) oder bei Volker Nelle vom Hochsauerlandkreis: (0291/941-505, volker.nelle@hochsauerlandkreis.de).

Foto: Thomas Weinstock / Kreis Soest


Fahrplan für die Klimaanpassung

Kreispolitik befasst sich im Februar mit der Roadmap des Projekts »Evolving Regions«

Wie kann sich der Kreis Soest gegen die Folgen des Klimawandels wappnen? Hinweise bietet ein Fahrplan für die Klimaanpassung als Ergebnis des Projekts »Evolving Regions«, das jetzt seinen Abschluss gefunden hat. Mit dieser »Roadmap Evolving Regions« und den darin zusammengefassten Maßnahmen für einen klimaresilienten Kreis Soest befassen sich im Februar die politischen Gremien des Kreises.
Nach dem Projektstart 2020 folgten eineinhalb Jahren intensiver Arbeit. Dabei wurden neue klimawandelbedingte Herausforderungen und Erfordernisse für unterschiedliche Branchen und Handlungsfelder identifiziert sowie geeignete Ansätze zur Anpassung entwickelt. Untergliedert nach drei Handlungsschwerpunkten (bebauter Raum, unbebauter Raum und Tourismus) wurden Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel herausgearbeitet und konkrete Ziele und Strategien mit Arbeitsaufträgen hinterlegt.
Erklärtes Ziel ist es, mit dem vorliegenden Fahrplan das Thema Klimaanpassung in das Alltagshandeln zu integrieren und nachhaltig zu verankern. Konkrete Maßnahmen zu Hochwasserschutz, Starkregenvorsorge und Entsiegelung gehören ebenso dazu wie die Sensibilisierung der Bevölkerung und die Information der Kleinsten zum Thema Klimawandelfolgen in der Umweltbildung.
Mit der vorliegenden Klimawirkungsanalyse, erstellt vom Institut für Raumplanung in Dortmund, können für die klimatischen Einflüsse Hitze, Starkregen, Dürre und Hochwasser die lokalen und kreisweiten Klimawirkungen aufgezeigt und mit räumlichen Gegebenheiten wie Wohnbevölkerung, Gebäude oder soziale-technischen Infrastrukturen abgeglichen werden.

Foto: Julia Koger / Kreis Soest


Soest soll klimaneutral werden

SmartCity

Soest soll eine klimaneutrale smarte Stadt werden. Der Rat hat dieses Ziel in seinem neuen strategischen Zukunftsprogramm »Klimaneutrale Smart City« formuliert und damit ein Steuerungsinstrument für das Handeln in den nächsten Jahren formuliert. Die Soester sollen von dieser Vision insoweit profitieren können, dass klar ist, wohin der Weg ihrer Stadt in den nächsten zehn Jahren führt. Die komplette Strategie zum Download: t1p.de/smart-city-soest.


Heimische Unternehmen haben Wasserstoff im Blick

Förderprojekt startet in Soest

Wasserstoff gilt als potenzieller Energieträger der Zukunft. Bald startet das Bundesförderprojekt
HyStarter im Kreis Soest, welches hier die Entwicklung eines regionalen Wasserstoffkonzepts und die Herausbildung eines Akteurs-Netzwerks vor Ort verfolgen soll. Interessierte Unternehmen, die sich zu dem Thema vernetzen möchten, eigene Projektideen oder generellen Informationsbedarf haben, können sich bei der Wirtschaftsförderung melden (Marco Engel, marco.engel@wfg-kreis-soest.de, 02921/302264).

Fotos: Marco Engel / wfg Kreis Soest


Ein interessantes Projekt muss zeitweise reduziert werden

Klangwald mit Einschränkungen

»Klangwald« lautet der verheißungsvolle Name eines 3,5 Kilometer langen Rundwanderweges im Naturpark Arnsberger Wald, beginnend am Torhaus Möhnesee, der an zehn Stationen verschiedene Klangkunstobjekte aufweist. Doch der Naturpark weist aktuell darauf hin, dass aufgrund von Forstarbeiten einzelne Installationen vorübergehend abmontiert werden müssen und erst nach Abschluss dieser wieder angebracht werden.



Klare Absage an Windräder im Arnsberger Wald

Naturschutzbeirat traf sich zur konstituierenden Sitzung
Die Kommunalwahl liegt ein Jahr zurück, doch pandemiebedingt konnte sich der Naturschutzbeirat des Kreises Soest erst jetzt zu seiner konstituierenden Sitzung treffen. So stand zu Beginn der Zusammenkunft im August in der Kulturscheune Hof Haulle in Bad Sassendorf die Wahl der Vorsitzenden auf der Tagesordnung. Im weiteren Verlauf der Sitzung erteilte das 16-köpfige Gremium den Plänen zur Errichtung von 15 Windenergieanlagen im Arnsberger Wald eine klare Absage.
Bei der Wahl zum Vorsitzendenamt setzte sich Paul Köhler (Warstein) mit knapper Mehrheit gegen Dirk Schulze-Gabrechten (Bad Sassendorf), der dann stellvertretender Vorsitzender wurde, durch. 
Der Naturschutzbeirat ist eine im Landesnaturschutzgesetz vorgesehene unabhängige Vertretung für die Belange von Natur und Landschaft bei der Unteren Naturschutzbehörde und fungiert als beratendes Gremium. In dieser Eigenschaft hat der Naturschutzbeirat im Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz, das die Windkraftpläne für den Arnsberger Wald derzeit durchlaufen, keine Rolle. Trotzdem war es den Mitgliedern wichtig, sich zu positionieren. »Wir müssen ein klares Signal senden«, fasste Vorsitzender Paul Köhler die Stimmung zusammen. So wurden bei einer Enthaltung einstimmig zwei Kernaussagen verabschiedet. Zum einen befürchtet der Naturschutzbeirat, dass es eine extrem negative Beeinträchtigung des Naturparks Arnsberger Wald geben wird, wenn die Projekte realisiert werden.  Zum anderen sehen die Mitglieder das Vorhaben der 15 Windenergieanlagen grundsätzlich im eklatanten Widerspruch zu den Zielen von Natur- und Landschaftsschutz. Diese Einschätzung will die Untere Naturschutzbehörde an die für das Genehmigungsverfahren zuständige Untere Immissionsschutzbehörde weitergeben. Das Thema regenerative Energie und Windkraft bleibt ein dringliches in der kommenden Zeit. Eine sinnvolle Handhabung zwischen unmittelbarem und letztendlich mittelbarem Naturschutz (vor dem Klimawandel) ist weiter dringend angeraten!



E-Scooter auch am Möhnesee und in Soest

RostMobil schließt Angebotslücke
Bei E-Scootern verbindet sich nachhaltige Mobilität auf kurzen Strecken mit höchstem Freizeitspaß. In großen Städten prägen sie längst schon das öffentliche Straßenbild, in ländlich geprägten Regionen wie unserer sind sie immer noch eine exotische Erscheinung. 
Dem verschafft seit neuestem aber ein Stück weit die Firma RostMobile Abhilfe, die seit einiger Zeit bereits mit der Vermietung von Wohnmobilen zusätzliche Aufmerksamkeit bei den Bewohnern der Umgebung erzielt hat. Sie bietet bei Abholmöglichkeiten in Soest-Ampen und Möhnesee-Günne die Möglichkeit, die wendigen und praktischen elektrischen Roller zu mieten – für Ausflüge rund um die Möhnetalsperre, Städtetrips, Gruppen-Events oder als Begleiter für Urlaubsreisen mit Wohnmobil/-wagen. Die Scooter dürfen ab einem Alter von 14 Jahren gefahren werden und Versicherungsschutz ist beinhaltet. Es besteht zwar keine Helmpflicht, ein eigener Helm wird aber empfohlen. Die Flitzer sind zudem bis 110 kg belastbar und haben eine Reichweite von ca. 65 Kilometern. Infos: 0176 73502214, www.rostmobile.de


Autonomes Busfahren in Soest

Zwischen dem Bahnhof und dem LWL-Berufsbildungswerk will der Kreis Soest voraussichtlich ab Ende Juni einen autonomen Bus einsetzen: SOfia, laut der Projektpartner ein hochautomatisiertes und vernetztes Shuttle, soll unter realistischen Bedingungen erprobt werden als Teil des Forschungsprojekts »Ride4All«. Untersucht wird, inwiefern SOfia insbesondere Nutzer mit eingeschränktem Sehvermögen künftig mehr Möglichkeiten und Komfort bietet. Das Bundesverkehrsministerium fördert das Projekt mit rund 2,3 Millionen Euro. 
Infos: https://ride4all.nrw

Foto: SOfia

 


Klettergarten im Wildwald geöffnet

Die Gruppenprogramme des Teamklettergartens im Wildwald Vosswinkel laufen wieder – vorausgesetzt, die Inzidenz im HSK liegt fünf Tage lang unter 100, man hat sich vorher angemeldet auf 
wildwald.de und kann einen fachlich bestätigten Coronatest, nicht älter als 48 Stunden, für jeden Teilnehmer nachweisen, alternativ den Nachweis der Immunisierung. Es gelten weiterhin die bekannten Abstandsregeln. Vorzulegen ist zudem der Personalausweis. www.wildwald.de



EffizienzPlus informiert

Neue Bundesförderung für effiziente Gebäude 

Die Richtlinie für Einzelmaßnahmen im Rahmen der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude ist zu Beginn diesen Jahres in Kraft getreten. Die BEG bündelt die bestehenden investiven Förderprogramme zu einem einzigen, umfassenden und modernisierten Förderangebot und besteht aus drei Teilen: Wohngebäude, Nichtwohngebäude und Einzelmaßnahmen. Alle Förderrichtlinien der Bundesförderung für effiziente Gebäude sind mittlerweile offiziell im Bundesanzeiger veröffentlicht. 
www.effizienzplus.de

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